St. Martin Bad Lippspringe

Kirchengemeinde St. Martin

Bad Lippspringe

Die Ursprünge von Lippspringe gehen weit zurück. Der Name "Lippiagyspringiae" wird bereits in einer Urkunde von Karl dem Großen aus dem Jahre 780 genannt. Vier Jahre vorher hat bereits die Sachsentaufe an den Lippequellen stattgefunden. Über die weitere Entwicklung des Ortes und der KIrche vo Lippspringe ist nur sehr wenig bekannt. Erst im 12. und 13. Jahrhundert taucht der Name in alten Urkunden wieder auf. Die Burg und der Siedlungsort "Lippspringe" werden im Jahre 1235 genannt. Die Kirchengemeinde wird zum ersten Mal in einer Urkunde des Stiftes St. Marien, Herford, aus dem Jahre 1360 erwähnt. Bereits im Jahre 1434 ist die Kirchengemeinde in Lippspringe fest installiert und rechtlich geordnet. 1445 erhält Lippspringe vom Paderborner Domkapitel die Stadtrechte. 

Die bisherige Dorfkirche wird dadurch zur Stadtpfarrkirche. In einer Urkunde aus dem Jahre 1491 wird zum ersten Mal der Patron der Kirche und der Gemeinde genannt: der hl. Bischof Martin von Tours. Der heilige Martin war bekanntlich ein Freund und Nachbar des Bischofs Liborius von Le Mans, der seit 836 der Patron der Kirche von Paderborn ist. An diesen beiden Namen spiegelt sich die weit zurückgehende Verbindung der Kirche von Lippspringe zur Domkirche von Paderborn wider.

Die Zeit des Spätmittelalters, der Reformation, des 30- jährigen Krieges und des 7- jährigen Kriges brachte für die Stadt und Kirchengemeinde viel Not und Elend, die ein größeres Aufblühen der damaligen Ackerbürgerstadt nicht zuließen. Das 19. Jahrhundert prägten vor allem die vier großen Stadtbrände.

Heute gehören viele verschiedene Gebäude und Einrichtungen zur Pfarrgemeinde St. Martin. Neben der Pfarrkirche, dem Pfarrhaus und Pfarrheim, wurde Anfang der 90ziger Jahre des letzten Jahrhunderts die Filialkirche St. Maximilian errichtet.

Kath. Kirche stellt sich vor.pdf

Innenansicht St. Maximilian Bad Lippspringe

 

 

 

 

 

 

 

 

  Filialkirche St. Maximilian Bad Lippspringe

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem befinden sich auf Gemeindegebiet das Familienzentrum St. Josef, der Kindergarten St. Martin sowie das Seniorenhaus St. Josef.

In allen Gebäuden und Einrichtungen der Pfarrgemeinde sind viele Gruppen, Vereine und Verbände zu Hause und machen somit das Leben der Gemeinde bunt und fassettenreich.

Pfarrheim St. Martin